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DUO ACIANO

„Gelsenkirchen/Recklinghausen.
Dieses Musik-Büfett mundet allen.
Im Weihnachtskonzert begeistert die Neue Philharmonie Westfalen ein festlich gestimmtes Publikum Wenn es sein muss, verlässt Generalmusikdirektor Rasmus Baumann schon mal das Dirigentenpult, um sich ans Klavier zu setzen. Das Klavierspiel zählt schließlich zur klassischen Kapellmeister-Ausbildung.
In seinem ersten Weihnachtskonzert mit der Neuen Philharmonie Westfalen vor einem Jahr meisterte er den Solistenpart im Andante von Mozarts erstem C-Dur-Klavierkonzert so beseelt wie elegant. In seinem zweiten Weihnachtskonzert setzte er sich gleich drei Mal an die Tasten. Und damit unterstrich er, wie flexibel er seine Rolle als Musikvermittler auffasst.

Den populären Chopin-Walzer op. 64 Nr. 2 meisterte er mit gebotenem Rubato und dem anschwellenden Satu musikalischer Energien, die zu den Finessen dieser Musik zählt. Mit einem Ausschnitt aus Karel Svobodas Vertonung des 1973 von Vaclav Vorlícek gedrehten hinreißenden tschechischen Märchenfilms „Drei Haselnüsse für Aschenputtel“ offenbart Baumann mit Trillern ohen Ende sein besonderes Faible für Filmmusik. Und sein Klavierpart in dem Hit „Deeo Within My Soul“ der gerade mal 23-jährigen Kalifornierin Anabel Englund unterstreicht, dass dieser Dirigent mit Musicals nicht fremdelt.

Das entsprach dem Konzept des 16. Weihnachtskonzertes, mit dem die Freunde und Förderer der Neuen Philharmonie im ersten Durchgang im Musiktheater im Revier, dann in Marl, in Unna und zuletzt in Recklinghausendie Häuser füllen und ein erwartungsfrohes Publikum in festliche Stimmung versetzen. Auch wenn der Aufwand nicht gar so üppig ausfiel, so mundete das Musik-Büfett mit einer Fülle an Häppchen unterschiedlichster Provenienz auch diesmal einem breiten Publikum. Vortrefflich gelang diesmal der Videoblick auf die Instrumentengruppen, die gerade spielten.

Aufgetischt hat die Auswahl der Recklinghäuser Anwalt Dr. Hans-Joachim Gigerl in Abstimmung mit dem Orchester. Hornist Ralph Breitenbach erwies sich als vortrefflicher Arrangeur. Zweifach spielte das Orchester sein „Kerngeschäft“, wie es Hornist Roland Vesper als schalkhafter Moderator nannte. Im ersten Satz von Betthovens fünfter Sinfonie mit einem der kürzesten Crescendi durchleuchtete es Ausdrucksnuancen, statt die Titanen-Pranke emporzurecken. Und in Tschaikowskys Capriccio italian, dem längsten Beitrag, gelang der Wechsel vom Schwerblütigen ins Aufgekratzte bravourös.

Als witzigstes Stück erwies sich Leroy Andersons „Type Writer“ mit Schagzeuger Torsten Müller als Slapstick-reifem Solisten an einer Confidental-Schreibmaschine.

Der Schweizer Hornist Markus Schleich, der vorzügliche finnische Akkordeonist Petteri Waris, der brasilianische Tenor Gustavo Quaresma Ramos, die Dortmunder Weltmusik-Sängerin Elke Nappers, das Duo Aciano mit Freya Deiting und der temperamentvollen Gitarristin Sandra Wilhelms und der Starlight-Express-Sängerin Carla Pullensetzten breit gefächerte Akzente.

Zum Nachdenken regten die von Michael van Ahlen vorgetragenen beiden amüsanten Weihnachtsgeschichten an, Astrid Lindgrens „Die Kinder aus der Krachmacherstraße“ und „Weihnachten damals und heute“ des Kabarettisten Jess Jochimsen.
Die morgigen Aufführungen im Ruhrfestspielhaus sind ausverkauft.“

Recklinghäuser Zeitung, Bernd Aulich, 22.12.2015

 

DUO ACIANO

„Gelsenkirchen. Große Klassik und heiter Kurzweiliges, besinnliche Geschichten, passendes Ambiente: Das Weihnachtskonzert der Neuen Philharmonie Westfalen.
Alle Jahre wieder zieht das Weihnachtskonzert die Menschen magisch an. Unter dem veranstaltenden Verein der Freunde und Förderer der Neuen Philharmonie Westfalen gelang es auch diesmal, den Wunsch nach weihnachtliche üppigem Glitzer-Ambiente, der Sehnsucht nach ein wenig Besinnung und Innehalten zu verbinden mit einer musikalischen Melange aus populären Klassik-Perlen aus Oper und Konzert, traditionellen Liedern, aus schönen Stimmen und außergewöhnlichen Instrumental-Soli. Und dazwischen, auch das eine wunderbare und unverzichtbare Tradition, vorgelesene Weihnachtsgeschichten im Schein der Kerzen vom Recklinghäuser Rezitator Michael van Ahlen.
Auftakt mit großer Klassik und barockem Glanz.

Die Musikauswahl, die der Vereinsvorsitzende Dr. Hans-Joachim Gigerl mit feinem Gespür für Glanz und Festlichkeit jenseits des längst in Kaufhäusern und auf Weihnachtsmärkten abgedudelten Repertoires Trifft, setzte im ersten Teil vor allem auf die große Klassik. Charmant und kenntnisreich führte auch diesmal wieder Hornist Roland Vesper durchs Programm auf der mit großen Tannenbäumen, weißer Showtreppe, Schlitten und Kerzenleuchtern dekorierten Bühne Barocken Glanz intonierten die Orchestermusiker unter der dynamischen, wachen Leitung ihres Generalmusikdirektors Rasmus Baumann mit Georg Friedrich Händels Satz aus der „Feuerwerksmusik“. Solo-Hornist Markus Schleich brillierte mit dem Rondo aus dem Horn-Konzert Nr. 2 von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Chance, sich gleich mit einem kompletten Sinfoniesatz eindringlich vorzustellen, bekam das Orchester mit Beethovens erstem Satz aus seiner schicksalhaften 5. Sinfonie. Für Chopins Walzer op. 64legte der Dirigent gar den Taktstock aus der Hand und setzte sich an den Flügel.

Dass auch Ausflüge in die internationale Unterhaltungsmusik durchaus in ein Weihnachtskonzert passen, bewiesen Werke wie „Hijo de la Luna“, „Donna Donna“ oder das romantische Werk aus dem Kino-Hit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Auch mit der „Titanic“ ging dieses Orchester nicht unter. Die Auswahl der Solisten – so außergewöhnlich wie hinreißend. Der junge Finne Petteri Waris überraschte mit einem höchst virtuosen Akkordeon-Solo und das Duo Aciano mit der Geigerin Freya Deiting und der Gitarristin Sandra Wilhelms mit nuanciertem Esprit. Elke Nappers begeisterte ebenso wie Sopranistin Carla Pullen mit kräftigem Musicalsound und Tenor Gustavo Quaresma Ramos mit Schmelz in der Stimme.

Nicht zu vergessen: der fingerfertige Schlagzeuger Torsten Müller als „Type Writer“ an der klappernden Schreibmaschine. Das Konzert, auch das gute Tradition, klang mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ aus. Eines jedoch fehlte diesmal aus dispositorischen Gründen: der Kinderchor. Der Begeisterung tat es keinen Abbruch: Das Publikum applaudierte so lange, dass Rasmus Baumann die Kerzen auspusten musste als Signal für das endgültige Finale.“

WAZ, Elisabeth Höving, 21.12.2015

 

DUO SOLEIL LEVANT

Ein farbiger Klangkosmos

Sandra Wilhelms und Gereon Kleinhubbert begeistern impressionistisch

International ging´s bei „Impressions de Paris et de l´Amerique du Sud“ in der Kapelle Wischlingen zu. das Duo „Soleil Levant“ intonierte impressionistische Musik aus Frankreich und Südamerika. Sehr zur Freude der internationalen Musikliebhaber.

Gitarristin Sandra Wilhelms und Querflötist Gereon Kleinhubbert spielen seit drei Jahren zusammen unter der Bezeichnung des weltbekannten Monet-Bildes „Soleil Levant“. Und wie zum malerischen „sonnenaufgang“ geht auch bei den impressionistischen Musikern lautmalerisch die Sonne auf.

Am Sonn(en)tag muss der helle Stern nicht extra aufgehen, hüllt er doch das Gotteshaus in eine lichtprächtige Atmosphäre. Dazu passend füllen die Instrumente den Raum mit einer einzigartigen Klangvielfalt aus, die dem Zuhörer das Paris Mitte des 19. Jahrhunderts nahe bringen. Bei Werken von Maurice Ravel, Francesco Molino, Astor Piazzolla und Máximo Diego Pujol spürt man das flirrende, elegante und auch melancholische Paris mit seiner Salonmusik und den beinahe alles einnehmenden Tango.

Künstler aus aller Welt

Die französische Hauptstadt war damals das Kulturzentrum, das Künstler aus aller Welt anzog. So avancierten der Italiener Molino, der Spanier Fernando Sor und der Argentinier Piazzolla an der Seine zu großen Musikern. Über ihnen thronte nur einer: Carlos Gardel.Der in Frankreich geborene, sich jedoch als Südamerikaner fühlende Tango-Sänger- und Komponist war der unumstrittene Mega-Star, dessen Liebeserklärung an seine Wahlheimat das Duo eingängig zu Gehör bringt: „Mi Buenos Aires Querido“ ist Leidenschaft pur. Wie auch die Tangosätze von Piazzolla, vor allem dessen „Bordel 1900“ aus dem Stück „Histoire du Tango“.

Dominieren vor der Pause die europäischen Impressionismus-Variationen, so sind es im zweiten Teil jene aus Südamerika. Dieses Tango-Feeling geht in der starken Kombination von Gitarre und Querflöte einfühlsam unter die Haut. Mit Pujols afro-amerikanischem Tanz „Nubes de Buenos Aires“ bringen Sandra Wilhelms und Gereon Kleinhubbert zudem alle Facetten ihres umfangreichen Klangkosmos´in einem Stück zu Gehör – inklusive einem Heavy Metal-Part. Stark!

Internationales Publikum

Für diese internationale Musik von großen, internationalen Komponisten werden sie vom internationalen Publikum mit Gästen aus der Ukraine und aus Frankreich verdientermaßen lang gefeiert.

Ruhr Nachrichten, Dietmar Bock, 15.04.2015

 

ME-LOUNGE

„Mehr als ein Jazz-Konzert: Einfach nur gute Musik

„Me-Lounge“ überraschte Zuhörer mit mutigem Programm.

Ahlen. „Gute Musik ist eben gute Musik“ hatte Violinisten Freya Deiting vor dem Konzert in der Reihe „Get Jazzed in Ahlen“ zum Selbstverständnis ihres Trios „M-Lounge“ und dessen abwechslungsreicher Auswahl der Stücke erklärt. „Wir haben alle eine klassische Ausbildung und spielen die Musik, die wir mögen.“

Mehr als einen reinen Jazzabend erlebten die zahlreichen Gäste im „Gourmet-Lädchen“, die am Donnerstag der Einladung der Kulturgesellschaft gefolgt waren. Me-Lounge boten im positiven Sinne eigenwillige Interpretationen von Blues bis Pop im Jazz / Folk-Stil.

Die konzentrierte Abstimmung unter den Musikerinnen tat jedem einzelnen Stück gut. Und wer mit den „Fields of Gold“ von Sting beginnt, das Publikum dann mit „Smooth Operator“ von Sade schon früh zum Mitsingen- und klatschen animieren kann, um anschließend eine dreisätzige Tango-Nuevo-Komposition von Máximo Diego Pujol darzubieten, ist in der Programmabfolge sicherlich mutig.

Doch genau diese Mischung aus klassischer Professionalität und Leichtigkeit der Darbietung zog die Zuhörer in den Bann. Von Sandra Wilhelms´ Flamencoklängen oder klassischem Fingerpicking an der Gitarre, dem mal rhythmischen oder elegischen Geigenspiel von Freya Deiting bis hin zum gefühlvollen und dann wieder temperamentvollen Gesang von Dian Pratiwi – stets wurde die Musik des hörenswerten Trios mit viel Applaus belohnt.

Gute Musik ist eben gute Musik: Das Gastspiel von „Me-Lounge“ gefiel den Zuhörern so gut, dass einige schon vor Ende des Programms Zugaben forderten.“

Ahlen, 15.11.2014

 

ME-LOUNGE

„Damentrio „Me-Lounge“ verzaubert Musikfreunde

Ahlen. Die Kulturgesellschaft hat am Donnerstagabend im Gourmet-Lädchen an der Hellstraße im Rahmen der Reihe „Get Jazzed“ das Damentrio „Me-Lounge“ präsentiert. In Abwandlung ihres Bandnamens servierten die jungen Damen mit Gesang, Violine und Gitarre eine bekömmliche Melange von unterschiedlichen Musikrichtungen.

Die Mischung aus konzertanten Violine- und Gitarrenklängen und Stücken aus den Bereichen Funk, Jazz, Soul und Pop kam bei den Konzertbesuchern gut an. Dafür sorgten die Sängerin Dian Pratiwi, Freya Deiting an der Geige und Sandra Wilhelms auf ihrer Akustikgitarre.

Die Vorstellung der drei ausgebildeten Musikerinnen übernahm Andreas Blechmann von der Kulturgesellschaft. Dabei stellt sich heraus, dass die Besucher des Gourmet-Lädchens, das fast aus allen Nähten platzte, keine Amateuerband , sondern Musikprofis zu erwarten hatten.

Die Erwartungen wurden voll erfüllt. Gleich zu Beginn hörten die Konzertgäste das 1993 erschienene Sting -Stück „Fields of Gold“, später folgte der viel ältere, aber immer noch gut bekannte Song „Fragile“. In die Liste der ruhigen und melodiösen Stücke reihte sich das Sade-Stück „Smooth Operator“ aus den 1980er-Jahren ein. Ob nun “ Without you“ von U2 oder das alte Bill Withers-Stück Ain´t no Sunshine“ von Me-Lounge in ihrer Coverversion vorgestellt wurden, die Songs gingen leicht ins Ohr. Aber auch Stücke mit schnellerem Rhythmus hatten Dian Pratiwi, Freya Deiting und Sandra Wilhelms im Repertoire.

Das Trio kreierte seine ganz eigenen Versionen der Rock- Blues- und Popklassiker der vergangenen Jahre. Lieder, die nicht in dieses Genre passten, ließen die Zuhörer immer wieder aufhorchen. Dazu gehörten einige Stücke des argentinischen Komponisten Máximo Diego Pujol, der als Verfasser von klassischen Gitarrenstücken bekannt ist. Nach lang anhaltendem Applaus bekamen die Zuhörer ihre Zugabe mit dem bekannten Song „Sunny“, den Bobby Hebb 1965 schrieb und den 1976 Boney M. in Disco-Version in die deutsche Hitparade brachte.

Der Auftritt des Trios lebte von der entspannten Stimme von Dian Pratiwi, den teilweise orchestralen Violinklängen Freya Deitings und der melancholischen sowie auch temperamentvollen Spielweise von Sandra Wilhelms.“

Ahlener Tageblatt, 15.11.2014 wf

 

SOLO: „Fairyland“

„MUSIK AUS DEM NORDEN:
Sandra Wilhelms begeistert mit Vielfalt.

Ein Gitarrenkonzert der ganz besonderen Art konnten rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörer am Sonntagnachmittag in der Dorfkirche in Wiblingwerde verfolgen. Die Dortmunder Musikerin Sandra Wilhelms trug ihr Programm „Fairyland“ vor, das sich ausschließlich den Werken skandinavischer Komponisten aus Finnland, Norwegen und Schweden widmet.

Hierzu zählten unter anderem auch Edvard Grieg, Armas Järnefelt und Jean Sibelius. Speziell diese drei Komponisten sind jedoch in erster Linie dafür bekannt, für Philharmonie- oder auch Sinfonieorchester zu komponieren. Solch voluminöse Klänge auf eine einzige Konzertgitarre zu übertragen, ist eine Herausforderung.

Sandra Wilhelms begann mit einem rhythmischen Vortrag, einer traditionellen Weise aus Finnland. Das ländliche Gebiet, das die Musik beschreibt, gehört heute zur Russischen Föderation. Die Finnen verloren zwar den Landstrich, behielten aber die „Säkkijärven Polkka“, die heute als inoffizielle finnische Nationalhymne bezeichnet wird. Es folgten Werke von Edvard Grieg: das Wächterlied, der Elfentanz und Solveigs Wiegenlied aus der Oper „Peer Gynt“.

Sandra Wilhelms spielt seit rund 25 Jahren Konzertgitarre. Die heute 35-Jährige hat im Laufe der Zeit ihren eigenen Stil entwickelt. Ihr Rhythmusspiel ist einprägsam, ihre moderat vorgetragenen Stücke verhalten und getragen. Zu den mehr rhythmischen Werken zählen die des zeitgenössischen finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara, welches Wilhelms in der zweiten Hälfte des Konzerts vortrug. Er erschaffe, so Wilhelms, lebendige Musik die manchmal aber auch „ein wenig verrückt“ klinge und die man durchaus als experiementell bezeichnen könne. So kam in seinem Werk „Serenades of the Unicorn“ durchaus auch einmal ein klappernder Löffel vor.

Das rund anderthalbstündige Konzert begeisterte die Zuschauer aufgrund seiner Vielfältigkeit. Sie sparten nicht mit Applaus. Die Künstlerin tritt in der Regel in Nordrhein-Westfalen und Umgebung auf, war jedoch auch schon in Istanbul (2010) und in Nîmes (2012) zu hören. Wilhelms studierte in Dortmund und Belgien. Ihr Studium schloss sie als Diplom-Musikpädagogin ab und führt auch einen Mastertitel.“

Altenaer Kreisblatt 3.9.2014 hb

 

SOLO: „Fairyland“

„… Auf den Dielen des Dachbodens kauerten die Besucher und lauschten der Musik der Gitarristin Sandra Wilhelms inmitten der Bilder von Sinikka Airaksinen-Rade und der Fotos von Kurt Rade. ….“

Ruhr Nachrichten 1.9.2014 Martin Schreckenschläger

 

SOLO: „Fairyland“

„(Dann)… spielte Sandra Wilhelms auf der Konzertgitarre klassische Musik von Sibelius, Grieg und anderen weniger bekannten skandinavischen Komponisten. Sie hat uns alle angesprochen und mit ihrer Kunstfertigkeit beeindruckt. Sie bekam entsprechend viel Beifall.“

Deutsch-Finnische Gesellschaft NRW e. V. Landesnachrichten, Februar 14 / LN 153

 

DUO ACIANO: “Impresiones del Sur”

“Wie es klingt, wenn sich Geige und Gitarre zu einem außergewöhnlichen Klangrendezvous treffen, konnten 80 begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer hautnah erleben. Das begeisterte Publikum an diesem launigen Aprilfreitag genoss das unvergleichlich abwechslungsreiche und virtuose Programm, das mit Klassik und auch Moderne eine große faszinierende musikalische Zeitreise durch Spanien und Südamerika bot. Das Bürgerhaus „Alte Schule“ wurde kurzer Hand nach Andalusien versetzt.
Die seltene Saitenverwandtschaft von Gitarre und Geige führte die Gitarristin Sandra Wilhelms und die Geigerin Freya Deiting während des gemeinsamen Musikhochschulstudiums zusammen. Seitdem gehen sie als „Duo Aciano“ gemeinsam auf Entdeckungsreise.

In ihrem aktuellen Programm „Impresiones del Sur“ bereisen sie mit ihrem Publikum die musikalischen Landschaften Spaniens und Südamerikas: Die flirrenden Klänge Manuel de Fallas und Pablo de Sarasates lassen die Mittagshitze Andalusiens spüren, die feurigen Tango-Rhythmen Astor Piazzollas und Maximo Diego Pujols beschleunigen den Herzschlag und die fröhliche Choro-Musik Celso Machados lässt die Zuhörer unmittelbar an der Lebensfreude der Brasilianer teilhaben. Dabei zaubern sie mit ihren Instrumenten einen ungewöhnlichen Reichtum an Klangfarben und musikalischen Nuancen. Da sie ohnehin jede Komposition für das ungleiche Schwesternpaar Violine und Gitarre bearbeiten müssen, entstehen sehr persönliche Interpretationen, in denen die beiden Musikerinnen hohes Spielniveau mit emotionaler Intensität zeigen.

Die beiden charmanten Musikerinnen verstanden es, durch ihre gefühlvollen und intensiven Vorträge alle in ihren Bann zu ziehen. Auftakt des zauberhaften Programms war von Diego Ortiz (1510-1570) aus seiner „Trattado de Glosas“ die 1a Receraca und die 5a Receraca. Dank den aufschlussreichen und nett vorgetragenen Ausführungen, die die Musikerinnen im Wechsel dem Publikum boten, erschloss sich die wunderbare Musik auch aus vergangener Zeit dem Zuhörer, und man war bestens in der Lage, noch intensiver in die Klangreise einzusteigen und sich von ihr tragen zu lassen.

Es folgte von Fernando Sor (1778-1839) Cantabile aus „L´encouragement“ und so reiste das Publikum zusammen mit den beiden außergewöhnlichen Künstlerinnen durch Spanien und Südamerika. Das Duo Aciano machte seinem Namen alle Ehre und diesem zum Programm: „Aciano“ ist das spanische Wort für Kornblume – die Kornblume, blaue Blume ist ein Symbol der Romantik und steht für Natürlichkeit und Sehnsucht nach der Ferne. Dies zu vermitteln war ein leichtes für die beiden Konzertmusikerinnen. Ihr gefühlvolles Spiel entführte in die Mittagshitze Andalusiens, die einen flirrend zu umwogen schien. Die beiden Saiteninstrumente harmonisierten im Dialog, als ob sie füreinander geschaffen wären.

Pablo de Sarasate (1844-1904) mit „Romanza Andaluza“, Enrique Granados (1867-1916) mit zwei „Danzas Espagnola“, Astor Piazzolla mit drei Stücken aus seiner „Histoire du Tango“, um nur einige der Komponisten zu nennen, gehörten zu den Meisterstücken, die die jungen Künstlerinnen in ihrer unnachahmlichen vollkommenen Art dem begeisterten Publikum darboten.
Während Sandra Wilhelms an der Gitarre mit verschiedensten Zupf- und Schlagtechniken die rhythmische Seite bot, ließ Freya Deiting ihre Geige kapriziös, grazil, heftig und auch sanft dazu erklingen. Nach einer kleinen Pause, in der sich das begeisterte Publikum bei Erfrischungen des akku angeregt unterhalten konnte, folgte der zweite Teil des fulminanten Programms. Jetzt widmeten sich die Musikerinnen vornehmlich dem 20. Jahrhundert der Musik Südamerikas und zeigten noch einmal aufs Neue, wie einmalig sie zusammen mit ihren Instrumenten harmonisieren. Jede Komposition muss von den Künstlerinnen zunächst bearbeitet werden, damit sie für Geige und Gitarre auch spielbar sind und manche der umgeschriebenen Stücke wirken dann wie für Geige und Gitarre gemacht. Der Begeisterung des Publikums sich gerne beugend, boten die jungen Damen gerne noch zwei Zugaben und hatten sich damit endgültig die Zuneigung der Zuhörerinnen und Zuhörer gesichert.

Es war ein wunderbarer Konzertabend, erfrischend besonders, natürlich und ab und an romantisch melancholisch, virtuos und meisterhaft vorgetragen – außergewöhnlich wie die Begegnung der Geige mit der Gitarre.“

Abstatt aktuell, 19.4.2013

 

DUO ACIANO: “Impresiones del Sur”

„Musikalischer Streifzug durch südliche Länder. Duo Aciano spielt sich in die Herzen der Zuhörer. Ein seltenes Paar, Gitarre und Geige, spielte sich in die Herzen der rund 80 Zuhörer im Bürgerhaus im Abstatter Teilort Happenbach. Freya Deiting (Violine) und Sandra Wilhelms (Gitarre) nahmen ihre Zuhörer mit „Impresiones del Sur“ auf einen musikalischen Streifzug durch Spanien und Südamerika mit.
Dazwischen gab es mit dem Komponisten Enrique Granados einen Abstecher in den Orient oder mit einem Lied von Cuando el Rey Nimrod, Musik der Juden in Südeuropa. Wer die beiden studierten Musikerinnen erlebte, wundert sich vielleicht, warum die Kombination der zwei Saiteninstrumente nicht viel öfter zu hören ist.
Seit 2006 sind Freya Deiting und Sandra Wilhelms als Duo Aciano unterwegs. Die beiden haben sich an der Musikhochschule Dortmund kennen gelernt. Der Name des Duos scheint Programm zu sein. Aciano, das spanische Wort für Kornblume, galt in der Romantik als Symbol für Natürlichkeit und Sehnsucht nach der Ferne.

Die beiden Saiteninstrumente trafen sich im Zwiegespräch, als ob sie füreinander geschaffen wären. Während Wilhelms mit diversen Schlag- und Zupftechniken für den Rhythmus sorgte, ließ Deiting ihre Geige mal graziös und mal sanft, dann stürmisch die Tonleiter rauf und runter spazieren. Mit ihren Anekdoten und Wissenswertem über die jeweiligen Komponisten traten die zwei Musikerinnen in Kontakt mit dem Publikum. Ihre Ausstrahlung traf die Zuhörer ins Herz. Trotz ihrer klassischen Wurzeln sind die beiden auch in der weltweiten Musik zu Hause. Mit weiten langen Röcken trugen die Musikerinnen traditionelle spanische Musik aus mehreren Jahrhunderten vor. Im engen kurzen Kleid dann moderne Stücke Lateinamerikas aus dem 20. Jahrhundert. Jede Komposition bearbeiten die zwei Frauen. So ist der Tango von Astor Piazzolla eigentlich für Gitarre und Flöte konzipiert, Pablo de Sarasates „Romanza Andaluza“ für Klavier und Geige. Ein Reichtum an musikalischen Nuancen ließ das Publikum durch die fröhliche Choro-Musik eines Celso Machado an der Lebensfreude der Brasilianer teilhaben. Die feurigen Klänge von Pablo de Sarasate ließen die Zuhörer die Mittagshitze in Andalusien spüren. Die gefühlvolle Umsetzung ihrer Spielfreude ergriff die Zuhörer und ließ sie zwei Zugaben fordern.“

Heilbronner Stimme, Ute Knödler, 15.4.2013

 

DUO ACIANO: “Impresiones del Sur”

“Musik im Zeichen der blauen Blume. Duo Aciano sorgt im Bürgerhaus für Ohrwürmer. Das Duo Aciano benannte sich nicht umsonst nach der Kornblume. Schließlich findet dieses blaue Sehnsuchtssymbol der Romantik seinen wunderbarsten Ausdruck in der Instrumentalmusik. Mit Gitarre (Sandra Wilhelms) und Geige (Freya Deiting) nehmen die Dortmunder Musikerinnen ihre 80 Besucher im Bürgerhaus „Alte Schule“ mit auf eine Zeitreise durch Spanien und Südamerika.
Dabei ergänzen sich die Saiteninstrumente wie ungleiche Schwestern. Mit rassigen Arpeggien und klaren Melodien entlocken sie ihrem Holz einige Ohrwürmer. Erfrischend am Programm „Impresiones del Sur“ ist, dass neben den großen Komponisten wie Enrique Granados auch Randständiges zu finden ist. Sie spielen Popmusik und die Musik südeuropäischer Juden ebenso wie Stücke aus der Frühzeit der Instrumentalmusik.
Stolze Gitarren und verträumte Streichermelodien sind mit den Tanzweisen Diego Ortiz´ zu hören. Der Renaissance-Komponist erklingt mit einer Interpretation von „Trattado de Glosas“, die alles andere als papieren ist. „Wir stellen uns das Stück wie einen Balkon vor. Es wird geliebt, gestritten und am Ende liegen sie sich in den Armen.“ Das ist die treffende Zusammenfassung von Pablo de Sarasates „Romanza Andaluza“. Fieberndes Flimmern trifft auf liebreizenden Instrumentalgesang. Nicht jedes Stück eignet sich für die ungewöhnliche Besetzung von Gitarre und Geige, doch die Gitarrenfassung der Romanze ist uneingeschränkt gelungen.

Obwohl sich auch ein heiterer Federico Garcia Lorca findet, überwiegen bei den Musikerinnen die melancholischen Klänge. Mit großer Konzentration loten sie das Innenleben von Stücken wie „Agua y Vino“ des 1947 geborenen Egberto Gismonti aus. Bevor die spanische Musiktradition der südamerikanischen die Bühne überlässt, werden die Hörerwartungen und Pop-Klischees wieder einmal erschüttert. José Maria Canos „Hijo de la luna“ wurde in Deutschland 1998 durch die Band Loona zum Nummer-Eins-Hit. Das Märchen über eine Frau, die ihren Erstgeborenen dem Mond verspricht, ist anrührend und echt mythologisch erzählt. Vor allem aber der Instrumentalsatz ist reich an Nuancen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass den Damen vom Duo Aciano die verträumten Klänge besser liegen als die wilden und sie ganz im Zeichen der blauen Blume stehen.“

Heilbronner Stimme, Matthias Slunitschek, 15.4.2013

 

SOLO: „Fairyland“

„…Als sich Sandra Wilhelms dem Gitarren-Solo widmete, fanden sich ihre Zuhörer inmitten der finnischen Fjordlandschaft wieder.“

Ruhr Nachrichten, Jennifer Kotte, 16.12.2012

 

SOLO: „Fairyland“

„Musikalische Impressionen aus Skandinavien. Erstes Solo-Programm von Sandra Wilhelms. „Gitarre skandinavisch“: Der Titel des Konzerts war Programm. Denn ausgerichtet wurde das musikalische Ereignis im Haus Witten von der Deutsch-Finnischen Gesellschaft. Sandra Wilhelms, den Wittenern noch vom Kultursommer als Mitglied des Parhelia-Quartetts ein Begriff, spielte erstmalig ein Solo-Programm. Den Anstoß dazu hatten ihr Kurt Rade und dessen Frau Sinikka Airaksinen-Rade vor einem Jahr gegeben. Besinnliche Worte zu den Werken fand Christina Theren, Vermittlerin für freies Erzählen am Schulte-Witten-Haus in Dorstfeld.

Eingebettet war die Reise durch Skandinavien in Landschafts- und Naturbilder, von Kurt Rade mit der Kamera eingefangen. In Bearbeitung für die Konzertgitarre kamen traditionelle Volkslieder Finnlands und Schwedens, Kompositionen der Romantik und Tänze wie Polka, Tango und Walzer nordischer Prägung zu Gehör. Selbst die „Serenaden des Einhorns“ von Einohujani Rautavaara – zeitgenössische Musik – wiesen mit Namensgebungen wie gibbeligen Nymphen und skythischen Zentauren inhaltliche Verbundenheit zur Märchenwelt auf. So waren von Edvard Grieg nicht nur ein Elfentanz und weitere Lieder, zu denen man sich ein knisterndes Kaminfeuer vorstellen konnte, zu hören. Auch zwei Stücke aus den Peer-Gynt-Suiten standen auf dem Programm und – heute eine Rarität – ein weiteres aus der ursprünglichen Bühnenfassung zu Ibsens Peer Gynt: Solveighs Wiegenlied. Einige Stücke von Jean Sibelius und ein Wiegenlied von dessen Schwager Armas Järnefelt durften ebenfalls nicht fehlen.

Von der rasanten Polka zu mittelalterlichen Anklängen reichten die Volkslieder Schwedens. Ein Tango des 20. Jahrhunderts mit ganz spezieller Färbung ließ an Mittsommer und Tanz auf Stoppelfeldern denken. Doch die „Königin der Nacht“ von Mika Toivanen hatte beinahe brasilianisches Flair. Ein gelungener Abend…“

Ruhr Nachrichten, Martin Schreckenschläger, 31.10.2012

 

DUO ACIANO: „Arpeggione“

„Seidene Töne auf zehn Saiten. Blaue Blume der Romantik erblühte auf dem Östringer Dinkelberg. Was der Lyriker Joseph von Eichendorff 1818 unter dem Titel „die blaue Blume“ in Verse fasste, wurde zum Sinnbild der romantischen Epoche schlechthin: die Sehnsucht nach dem Ideal eines gelungenen Lebens. Das gelungene Ideal der musikalischen Interpretation streben auch Freya Deiting und Sandra Wilhelms an, die beim Saisonabschluss der Konzertreihe Kammermusik auf dem Dinkelberg in Östringen zu Gast waren.

Als „Duo Aciano“ – benannt nach dem spanischen Wort für Kornblume – streben sie mit Violine und Geige nach der idealen Verbindung zweier Instrumente, die es als kammermusikalische Besetzung erst noch zu entdecken gilt. Hätte Franz Schubert die beiden Acianas gehört, er hätte seine berühmte Arpeggione-Sonate wohl für diese Besetzung geschrieben – und nicht für den ausgestorbenen instrumentalen Zwitter namens Arpeggione, mit dem ein Wiener Geigenbauer 1823 das instrumentale Ideal einer Verbindung von Zupf- und Streichinstrument suchte. Schuberts kammermusikalische Perle ist in Fassungen für Geige, Bratsche oder Cello, jeweils mit Klavierbegleitung, dennoch erhalten geblieben. Was den Acianas mit der Adaption des Schubertschen Opus für ihre Besetzung gelang, muss man als höchst authentisch und überzeugend bezeichnen. Sie spielten wie auf einem einzigen, neuen Instrument mit zehn Saiten und loteten kleinste agogische Nuancen gemeinsam aus.

Freya Deiting beeindruckte mit einer tief beseelten, romantischen Klangvorstellung, die sie mit einem sehr differenziert eingesetzten und immer wohl überlegten Vibratospiel auf ihrer Violine umzusetzen wusste. Ihre kongeniale Partnerin Sandra Wilhelms meisterte es mit allzeit bravouröser Technik, den Klavierpart mit nur fünf anstatt der beim Klavier üblichen zehn Fingern auf den lediglich sechs Saiten ihrer Gitarre zu gestalten – ein wahrlich seidener Schubertklang. Zuvor hatten sie mit Werken von John Dowland und Francesco Molino chronologisch zum Hauptwerk des Abends hingeführt und bereits mit der ersten charmanten Anmoderation das Publikum in ihren Bann gezogen. Überhaupt bestachen die beiden Künstlerinnen auch durch beeindruckende Bühnenpräsenz. Nach der Pause versetzten die zwei Acianas mit rumänischen Volkstänzen von Bela Bartók und den Danzas espagnolas von Enrique Granados ihr Publikum in alle nur denkbaren Seelenzustände. Von ausgelassener Freude bis zur tief empfundenen Melancholie war alles hautnah spürbar.

Mit den drei Sätzen aus Astor Piazzollas Histoire du Tango ging einmal mehr ein beeindruckender Konzertabend zu Ende. Für den rauschenden Beifall bedankten sich Freya Deiting und Sandra Wilhelms mit osteuropäischer Klezmermusik und untermauerten damit, dass sie weit über ihre klassischen Wurzeln hinaus ebenso in der so genannten World Music zu Hause sind.“

Badische Neueste Nachrichten, 5. 04.2012,

 

DUO ACIANO: „Travelling in a different way“

“Geige und Gitarre sorgen für ganz viel Gänsehaut. Duo Aciano zu Gast im Blauen Salon.
Ein kurzer Aufenthalt in England, ein Trip nach Frankreich, ein Besuch in Italien… Die Reise des Duos Aciano führt durch viele europäische Länder.
Mit Geige und Gitarre im Gepäck entführten die beiden Künstlerinnen die Besucher des Blauen Salons aus Dorstfeld in die weite Welt der Musik.
Aber diese Reise war auch noch aus anderen Gründen etwas ganz Besonderes: Denn die Route von Freya Deiting und Sandra Wilhelms führte nicht nur über geographische Grenzen. Sie war auch eine Zeitreise zu den großen Komponisten vergangener Jahrhunderte.

Zunächst ging es zurück in die Renaissance an den englischen Hof. Hier trafen die Besucher des Blauen Salons auf zwei Kompositionen von John Dowland, die das Duo eigens für sich arrangiert hatte. Auch Königin Elisabeth die I. hat schon zu den Kompositionen des Engländers getanzt, verrät Gitarristin Sandra Wilhelms. Und als die beiden Musikerinnen Dowlands Stück für den ehrenhaften Earl of Essex spielten, konnte man die adlige Hofgesellschaft fast durch den Blauen Salon schreiten sehen.
Von England aus ging die Reise weiter zurück zu Antonio Vivaldi ins Italien der Barockzeit. Bei einer Sonate des venezianischen Komponisten vertieften sich Violinistin Freya Deiting und Gitarristin Sandra Wilhelms konzentriert jede in ihr eigenes Instrument. Das Zusammenspiel der ungewöhnlichen Paarung war dennoch harmonisch.

„Ich bin sehr überrascht, dass diese beiden Instrumente so gut zusammenpassen. Diese Art zu spielen ist fantastisch“, fand eine Dorstfelder Konzertbesucherin.
Einer der Höhepunkte des Abends war der Besuch in der spätromantischen Oper „Thais“. Bei Jules Massenets „Meditation“ erlebten die Besucher den inneren Kampf der Kurtisane Thais. Mit geschlossenen Augen ließ Freya Deiting den Bogen mal zart und leise, mal hart und laut über die Saiten ihrer Geige streichen – nur einer von vielen Gänsehautmomenten des Konzerts.“

Ruhr Nachrichten, 16.12.2011, Jennifer Riediger

 

DUO ACIANO: „Travelling in a different way“

“Duo Aciano begeisterte nicht nur mit Musik …eine spannende Reise durch die zum überwiegenden Teil spanische und lateinamerikanische Musikwelt, wie etwa Enrique Granados “Andaluza” aus den “Zwölf Danzas Espagnolas” oder Astor Piazzollas “Bordel 1900”, “Café 1930“ und „Nightclub 1960“ aus „Histoire du Tango“. Temperamentvoll und mit viel Humor vorgetragen, entführten die beiden „Acianas“ – spanisch für Kornblume – ihre Zuhörer mit nur zwei Instrumenten mal in die flirrende Mittagshitze Andalusiens, mal zum Tangotanzen nach Bolivien und natürlich auch in die Cafés Brasiliens und Argentiniens.

Musikalische Abstecher machten die beiden auch mit Béla Bartóks Volkstänzen nach Rumänien und in den drei Zugaben mit einem Stück aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ nach Frankreich. In dem knapp eineinhalbstündigen Konzert begleiteten die Musikerinnen die einzelnen Stücke mit Anekdoten zu Komponisten und Werken. In der Pause konnten die Zuhörer in Kontakt mit den Künstlerinnen zu treten. So wurde der Abend durch seine Vielseitigkeit nicht nur zu einem musikalischen Erlebnis.“

Westfälische Nachrichten, 09.07.2011, kp

 

SOLO

„Radbod Klassik in Hamm lädt ein zum Genießen. In einem absolut stimmigen Konzert von Ambiente, Moderation und Künstlern fand am Sonntagabend die fünfte Auflage von „Radbod Klassik“ auf der Atelieretage des Kulturreviers statt. Der musikalische Leiter… Werner Kalkuhl führte die rund 140 Zuhörer charmant durch den Abend und sorgte für eine persönliche Atmosphäre, eben weil er auch jeden einzelnen Künstler selbst kennt.
Sandra Wilhelms eröffnete den Abend musikalisch mit der Komposition „Asturias“ von Isaac Albéniz für klassische Gitarre. Das gefühlvolle Spiel zog die Zuhörer direkt in den Bann, und die temperamentvollen und rhythmischen Episoden ließen den spansichen Einfluss deutlich erkennen…“

WA, 15.11.2010, Saskia Wolf

 

DUO ACIANO: „¡Dos!“

„Gitarre und Geige tanzen Tango. Die Kombination von Geige und Gitarre hat nicht nur Paganini gereizt, auch Werke lateinamerikanischer Komponisten lassen sich in der Besetzung effektvoll darstellen. Schlicht „¡Dos!“ („Zwei!“ heißt die CD des Duos Aciano, die Freya Deiting (Violine) und Sandra Wilhelms (Gitarre) am Samstag (29.5.) um 19 Uhr in der Petrikirche in einem Konzert vorstellen. Geschichten aus Spanien und Südamerika von glücklicher und gescheiterter Liebe, von Leidenschaft und Schmerz und von Ausgelassenheit und Lebensfreude erzählen sie in den Werken von Piazzolla, Granados, Pujol, de Falla, Machado und den für den Virtuosen Sarasate ungewöhnlich ruhigen Canzonen.

Pas-de-deux für zehn Saiten sind viele der Werke, aus denen die ganze Seele des Tango klingt, in denen sie Gitarre und Geige auch mit rhythmischem Klopfen in Piazzollas „Bordel“ um 1900 und ins „Café“ 1930 führen und die Instrumente Tango tanzen lassen. Sehnsucht und Melancholie klingt aus der „Asturiana“ von Manuel de Falla, viel Energie aus dem Eröffnungsstück von Pujol auf der im Makro Musikverlag erschienenen CD.

Und nach vielen andalusischen und lateinamerikanischen Klängen macht das Duo Aciano einen Abstecher in den Orient. Atmosphäre haben alle Werke. Man hört die flirrende Hitze in Andalusien und die Lebensfreude der Brasilianer.
Kennen gelernt haben sich die beiden Musikerinnen an der Dortmunder Musikhochschule; seit 2006 treten sie als „Duo Aciano“ auf. „¡Dos!“ ist ihre Debüt-CD.“

Ruhr Nachrichten, 27.5.2010, JG

 

PARHELIA – QUARTETT: „Sounding Landscapes“

„Trauriges fröhlich gezupft. … Auf dem Programm stand „Weltmusik“.
Ein Begriff, der die unterschiedlichsten Interpretationen zulässt. Was das Ensemble „Parhelia“ in der Kapelle Wischlingen schließlich bot, das war feinste Kammermusik aus aller Welt…“

Ruhr Nachrichten, 13.04.2010, NAV

 

DUO ELIANTO: Cello und Gitarre

„Musik für den Moment. Gitarren sorgen für ein stimmungsvolles Klangerlebnis.
Gedämpftes Licht dringt durch die alte Holztür nach draußen. Drinnen herrscht gebannte Stille. Dann hört man leises Gitarrenzupfen, der sanfte Klang des Cellos gesellt sich dazu. Das Stück von Antonio Vivaldi fließt getragen durch die kleine Kapelle im Revierpark Wischlingen.

Das Wischlinger Kammerkonzert in der evangelischen Kapelle Wischlingen bot wieder einmal Musik für den Moment. Unter dem Motto „Music für a While“ bescherten insgesamt drei Instrumentalduos den Zuhörern einen frühlingshaften Schmaus. Den Anfang machte das Duo Elianto mit Sandra Wilhelms an der Gitarre und Jelena Likusic am Cello. Die musikalischen Arrangements von überwiegend spanischen Komponisten kamen sehr facettenreich daher. Einmal langsam und traurig. Ein anderes Mal romantisch und verspielt. Aber immer mit einer ausgeprägten atmosphärischen Dichte. Das hörten auch die Zuhörer, die zur Pause vollends zufrieden schienen. „Sehr gut! In der kleinen Kapelle wirkt die Musik erst so richtig“, verrät Peter Nemeth. Die Abgeschiedenheit der Wischlinger Kapelle gab dem Konzert in der Tat eine ganz besondere Note.

In ideser Zeit war die reale Welt dort draußen ganz weit entfernt und man tauchte gedanklich ein in farbenprächtige Landschaften und die Stimmungen der aufblühenden Natur…“

Ruhr Nachrichten, 09.04.2009, abr

Duo Aciano meets Bigband

„Musikerlebnis im Takt der Maschinen. „mommenta“-Konzertreihe lud ins Pumpwerk am Fredenbaum.
Ein versteckter Ort zwischen Natur, Technik, Nordstadt-Ambiente und Industrie-Romantik. Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Flair. Damit ist das Pumpwerk der Emschergenossenschaft am Fredenbaum der ideale Ort für die Konzertreihe „mommenta“. Die bot gestern eine neue Definition des „Sonntags-Frühschoppens“, geprägt von einer interessanten Mischung aus Kunst, Musik und Industriekultur.

Organisatorin Elisabeth Zeidler wies auf den weichen Standortfaktor Kultur hin und den Reiz der außergewöhnlichen Orte wie dem Pumpwerk im Norden der Stadt. Im weiterhin aktiven Werk – teils hörbar durch den gelegentlichen Maschinenlärm – erlebten die 150 Besucher eine Klangwelle aus Jazz, Soul und Klassik. Die „Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie“ präsentierte seichter als sonst das eigene Ensemble – wie auch die Gastmusiker Dian Pratiwi (Gesang), Matthias Bergmann (Flügelhorn) und das „Duo Aciano“ mit Freya Deiting (Violine) und Sandra Wilhelms (Gitarre).

Die Dortmunder Sängerin aus Indonesien, Dian Pratiwi, traf mit ihrer warmen und eindringlichen Soul-Stimme den Nerv des begeisterten Publikums und es war eine reine Freude, den Wechsel zwischen Gitarre und Big Band zu erleben. Das besondere Konzertformat an einem Sonntagmorgen in einem ausgefallenen Ort sorgte für Beifallsstürme und gleichzeitig andächtiges Genießen. Eine Geige, die ins Herz traf, und eine Gitarre, die die Seele streichelte. Reihte sich unter der Leitung von Uwe Plath in die Dynamik der Big Band ein. Die Musiker überzeugten mit viel Gefühl und musikalischem Können.

Dieser „musische Dreiklang“ aus unterschiedlichen Musikformaten faszinierte eindrucksvoll und nahm die Hörerschaft mit auf eine Zeitreise zwischen Klassik, Romantik und Gegenwart. Man darf also mit gespannter Freude auf die nächsten „Konzerte in den Häusern der Stadt“ warten.“

Ruhr Nachrichten, 13.10.2008, Didi Stahlschmidt

 

DUO ACIANO: “Impresiones del Sur“

“Saitenweise Träume vom Sommer. Das Duo Aciano spielte in Wischingen spanische und südamerikanische Stücke.
In der Kapelle Wischlingen konnte man am Wochenende melancholisch sehnsuchtsvoll vom Sommer träumen. Das Duo Aciano spielte mit zarten Violinenklängen und temperamentvoller Gitarrenmusik im Rahmen der Wischlinger Kammerkonzerte spanische und südamerikanische Stücke.
„Den Kontakt mit dem Publikum auszubauen, ist uns sehr wichtig“, erzählt die Gitarristin Sandra Wilhelms. Die Kontakfreude der beiden Musikerinnen erfährt das Publikum in der atmosphärischen Kapelle in Wischlingen recht schnell. Zu fast jedem ihrer Stücke haben die ehemaligen Musikstudentinnen den Zuhörern noch etwas mit auf den Weg zu geben. Hintergrundwissen über eine interessante Biographie des spanischen Musikers Pablo de Sarasate oder eine Vorstellung, die die Künstlerinnen mit einem Musikstück verbinden.

Die stimmungsschweren spanischen und südamerikanischen Klänge transportieren Freya Deiting und Sandra Wilhelms auf gefühlvolle Weise zu ihren Zuhörern. „Die Vielfältigkeit der Stücke gefällt mir, man möchte mehr hören und erleben vom Duo Aciano“, findet Renée Gansel. Die Unterschiedlichkeit der Musikstücke spiegelt sich auch in der ebenso bunten Zuhörerschaft wider. Neben älteren Damen und Herren sitzt ein Student in der ersten Reihe der Kapellenbank und zwischen Klassikliebhabern finden sich auch neugierige Laien.

Ein Musikexperte muss man auch gar nicht sein, um die Bühnenpräsenz der beiden Künstlerinnen zu spüren und ihre Liebe zur Musik, die die beiden seit dem gemeinsamen Musikstudium verbindet. Ein Besucher bringt es auf den Punkt: „Das Duo bietet nicht nur musikalisch viel Interessantes, sondern es macht einfach Spaß, den beiden zuzusehen“, sagt Markus Weber.

Ruhr Nachrichten, 18.04.2008, kawo